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Treppe am Hauptstrand

Rutschen, sitzen und genießen

Morgens um 9 Uhr 'ne Runde rutschen? Das haben die Hausmeister des Tourismus-Service nicht etwa als Bonbon für sich entdeckt – das gehört für die beiden jetzt mit zum Dienstpensum. „Einmal rutschen mit Putzsack und einmal den Treppenlift ausprobieren – das sind tägliche Routinen, bevor der Strandbetrieb so richtig losgeht“, erzählt der Technische Leiter Ralf Jörgensen. Die 26 Meter lange Rutsche an den Strand ist die Attraktion schlechthin – und kann im Sommer täglich zwischen 9 und 22 Uhr genutzt werden. Nur nachts, bei Starkregen und bei sehr starkem Westwind wird die Rutsche verschlossen, weil der Sand sonst von unten hineinsaust (was höchst unangenehm für die kleinen Nutzer wäre).

Die Rutsche wie auch der Lift erweisen sich als sinnvolle und prächtige Innovation am Hauptstrand. Auch die großen Podeste und die gepolsterten Sitzbänke wurden in der Saison 2016 bereits heiß geliebt, um Strand und Meer aus erhabener Höhe zu genießen. Die eindrucksvolle Treppenanlage aus verzinktem Metall und sibirischer Lärche führt über 60 Stufen ohne „Knick“ vom Kliff an den Strand. Eine besonders ästhetische Konstruktion, die das Planungsbüro Schlums & Franzen entworfen hat.

 

Aber die neue Treppe ist nicht nur das Resultat optischer Erwägungen, sondern folgt einer pragmatischen Notwendigkeit: Die alte Holztreppenkonstruktion aus den 80er Jahren war tatsächlich an vielen Stellen abgenutzt. Aus Sicherheitsgründen musste bald eine neue Lösung her.

Man entschied sich schließlich für eine Treppenanlage 70 Meter weiter südlich, die statisch allen Eventualitäten standhält – auch der Anforderung, bei vielen Schaulustigen, z.B. beim legendären Neujahrsbaden, sicher zu sein.

40 Meter lang und zehn Meter breit ist die neue Konstruktion. Von den 400 Quadratmetern Fläche der Podeste ist jeder einzelne für 500 Kilo Gewicht zugelassen.
So ist die neue Treppe ein Schmuckstück und zudem ausgesprochen funktional.

Dieser markante Ort mit Meerblick wird von Wenningstedt-Braderups Veranstaltungschefin Elke Wenning in Zukunft sicher auch für Kulturerlebnisse unter freiem Himmel genutzt werden.

 

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